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| Zu schön zum Skifahren |
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Pressebericht: Kunst & Design | Ausgabe Nr. 4 Autor: Claus Schweitzer |
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Zu schön zum Skifahren
Et voilà, das Aroser Wohlfühlhotel der Stunde. Im sanft renovierten Haus fühlt man sich auf Anhieb gut. Und hat dabei noch keinen Blick in die Lounge geworfen.
Woran liegt es das man sich hier wohler fühlt als in vielen - ebenfalls engagiert und professionell geführten - Ferienhotels in Arosa. Ist es die schöne Lage über dem Aroser Untersee inmitten haushohen Tannen und mächtiger Berge? Ist es die geschickt konzipierte Innenarchitekur, die ländlich-regionale Elemente zitiert und dabei modern und gemütlich zugleich bleibt?
Hat es die hundertjährige Hoteltradition und die damit verbundene Aura des Hauses - Auch wenn man hier gerne mit Stolz erzählt, dass der „Seehof“ die älteste Beherbergungsstätte in Arosa war - den „guten alten Zeiten“ träumt keiner nach. Das erst kürzlich sanft renovierte Berghotel überzeugt mit gehobenem Drei-Sterne-Komfort und angenehm schlichten Zimmern zu einem formidablen Preis-Genuss-Verhältnis. Das teuerste Doppelzimmer kostet in der Hochsaison 260 Franken für zwei Personen mit Frühstück. Die Familienzimmer bieten tatsächlich Platz für Mami, Papi, Kind, Kollegen und Kegel. „Wir hatten zwar ein knappes Budget, aber bei der Lounge haben wir zu geschlagen“, sagt Jörg Matthes. Der junge Direktor schwärmt von der Kraft guter Ideen, die wenig Geld kosten, und lobt das Konzept der Innenarchitektin Claudia Albers und Flavia Spahr. Sie haben die meist preisgünstigen Einrichtungsgegenstände und Accessoires gekonnt zusammengefügt. Entstanden ist daraus einer der schönsten Plätze im Ort, was auch den Einheimischen und Gästen anderer Hotels nicht entgangen ist.
Das kulinarische Angebot ist sehr breit
Tagsüber kann man in der Lounge bei Jazzklängen Kaffee trinken und Zeitungen lesen, abends lässt sichs hier stilvoll kuscheln und lachen, flirten und tanzen. Regelmässig stehen Konzerte, Lesungen und Ausstellungen auf dem Programm. Kulinarisch hat man die Qual der Wahl: bodenständige Bündner und Tessiner Küche aus besten Saisonprodukten in der „Usteria“ , mexikanischer und spanischen Spezialitäten von Tapas über Burritos bis Crema Catalana im „Cuculouche“. Sowohl die „Usteria“ wie auch das „Cuculouche“ haben Charme und Stil, verbreiten gute Laune und ein zwangloses Lebensgefühl. Das junge Team betreut die Gäste mit viel Freude und Freundlichkeit und geht auch gern auf ausgefallene Sonderwünsche ein. Es ist nicht überraschend, dass sich dieses rundum glücklich machende und zugleich erschwingliche Haus schnell in der Gemeinde der Hotelfreaks herumgesprochen hat. Aber trotz lange im Voraus ausgebuchten Wochenenden hat es im „Seehof“ Platz für uns alle. Schliesslich ist es ja doch irgendwie immer noch ein Geheimtipp. |
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| Hotelgeschichte(n) |
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Pressebericht: Ideales HEIM | Wärme Nr.27 Autorin: Britta Limper |
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Hotelgeschichte(n)
Das Hotel Seehof Arosa präsentiert eine gelungene Symbiose aus Alt und Neu - eine Wohlfühlatmosphäre zum Relaxen mit Blick in die Bergwelt.
INNOVATION & TRADITION. Die erste Unterkunftsmöglichkeit in Arosa, einem der grossen Kurorte des Bündnerlandes auf über 1700 Meter Höhe, war das Walserhaus Neuwies, heute Chalet Seehof, das direkt am Untersee errichtet wurde. Hier quartierten sich bereits 1880 erste Gäste ein. 1894 dann baute man das Hotel Seehof, ein Gebäude im Pionierstil. Nach einer mehrmonatigen Sanierungs- und Umbauphase konnte Jörg Matthes im November 2002 das Hotel wieder eröffnen. Ein Umbau, der sich mehr als gelohnt hat: Das Haus hat Flair, ruft förmlich zum Bleiben auf. Die 35 Zimmer sind schlicht gehalten, aber einladend. Einige tragen die Bezeichnung „Aroma-Zimmer“. Man könnte meinen, dass sie einen besonderen Duft in sich tragen, doch woher kommt der Name? ? „Die Idee entstand im letzten Winter. Lukas Meier, Inhaber der Innendekorationsfirma Aroma, war bei uns zu Gast und teilte mir mit, er wollte den nächsten Personalausflug nach Arosa machen. Wir kamen darauf, während des dreitägigen Aufenthalt einen Zimmer-Umbau-Wettbewerb zu veranstalten“, erzählt Jörg Matthes. Die angereisten Mitarbeiter, die noch nichts von dem Vorhaben wussten, mussten in nur einer Stunde zwölf Projektskizzen erstellen und diese in fünf Minuten präsentieren. Bis zur Abreise waren die Zimmer fertig gestellt und gebührend eingeweiht. Umbau alternativ! Die Lounge öffnet bereits am Nachmittag ihre Pforten. An manchen Tagen können sich die Gäste an Livemusik erfreuen. Zwei Restaurants ergänzen das reiche Angebot des Hauses. Wenn man sich dazu entscheidet, in der „Usteria“ zu speisen, erwartet einen Bündner und Tessiner Spezialitäten. Die Atmosphäre des Raumes ist äusserst gemütlich. Man nimmt Platz auf mit Kuhfell bezogenen Bänken und kann den Ausblick in die Landschaft geniessen. Ein ganz anderes Flair strahlt das zweite Restaurant des Hauses aus, das „Cuculouche“, was übersetzt so viel wie „gemütliches Nest“ bedeutet. Die Projektleitung der Sanierung lag bei Flavia Spahr vom Züricher Büro form.c. Exotische Düfte umschwirren die Speisenden, die sich an spanischer und mexikanischer Spezialitäten erfreuen dürfen. Der Seehof Arosa schenkt seinen Gästen unvergessliche, abwechslungsreiche Tage in einer faszinierenden Landschaft.
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| Frisch gestrichen |
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Pressebericht: NZZ am Sonntag | 4. Februar 2007 Autor: Jeroen van Rooijen |
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Frisch gestrichen
Die Schweizer Hotellerie ist innovativ und kleidet sich in diesem Winter neu. Drei Beispiele für gelungene Renovationen
Zu lange hielt sich das Gerücht, die Schweizer Hotellerie sei nicht innovativ, hänge gar der österreichischen Konkurrenz hinterher. Diese Wintersaison haben einige Hotels neu aufgerüstet und sich mit innovativen Konzepten im Wettbewerb. Drei Favoriten aus dem Bündner Bergen zeigen: Und sie bewegt sich doch.
Charme in Arosa
Das Dreisternhotel Seehof in Arosa verfügt über eine prädestinierte Lage am Untersee und darf sich rühmen, das älteste Hotel im Ort zu sein. Leider sah man dem „Seehof“ dieses Alter an der einen oder anderen Ecke aber auch an, weswegen im Sommer beschlossen wurde, die südseitigen Zimmer mit Hilfe der Züricher Innenarchitektin Claudia Silberschmidt und ihres Büros form.c zu erneuern. Schon nach dem ersten Ideenaustausch wurde aber klar, dass das Budget derart knapp bemessen war, dass eine Renovation keine Option darstellt ? mit 100 000 Franken wären keine acht Zimmer zu schaffen gewesen. Also wurden zuerst einmal rezykliert, was noch zu gebrauchen war. Die Plättchen im Bad wurden weiss überstrichen, die vergilbten Arveholzbetten und Nachttischen neu lackiert und die Türgriffe durch Lederlaschen ersetzt. Der Verputz und Tapeten wurden übermalt und mit einer grossen Schablone Schneeflocken darüber gespritzt. Und aus dem Versandkatalog oder bei Ikea wurde all das beschaffen, was neu notwendig wurde. So blieb sogar etwas Geld übrig für neue Holzfenster statt billiger Kunststoffrahmen - ein spürbarer Gewinn an Charme und Cachet. Das Ergebnis ist frappant. Der Low-Buget-Umbau sieht ziemlich High Class aus. „Mit dieser Methode wäre in der Schweiz noch so manches Hotel schnell und kostengünstig zu erneuern“, bilanziert die findige Innenarchitektin.
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